Walter
Solon

 

1992 in São Paulo, Brasilien, geboren, studiert Sozialwissenschaften an der Universidade de São Paulo.
2012 war er Austauschstudent an der Universität zu Köln (Germanistik). Walter Solon schreibt Prosa, Lyrik, Theaterstücke und hat diverse Kurzfilme gedreht. Sein Stück „Humildade“ (Demut), in dem es um die alltägliche, interpersonelle Gewalt in der brasilianischen Gesellschaft geht, wurde 2013 von der portugiesischsprachigen Theatergruppe „Lusotaque“ der Kölner Universität im Theater Tiefrot in Köln aufgeführt. Zurück in São Paulo engagierte sich Walter Solon im transkulturellen Kunstprojekt „New Jerusalem“ – ein Projekt über neue Formen der Religiosität zwischen Brasilien und Israel. In diesem Zusammenhang drehte er das Making-of für die Videoinstallation „Inferno“ von Yael Bartana und war beim Projekt „Counting the Stars“ Assistent von Nurit Sharett. 2014 schließt Walter Solon sein Bachelorstudium ab und geht im Rahmen eines Austauschs an die Pariser Sciences Po. Infolge der Migrationsbiografie seiner Familie gilt sein Interesse u.a. dem Thema Migration und der jüdischen „Diaspora“.

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