Ali Samadi Ahadi

Regisseur, Drehbuchautor und Cutter

Geboren 1972 in Täbris, Iran; lebt in Köln.

1985 floh er infolge des Ersten Golfkriegs, in dem er als Kindersoldat zwangsrekrutiert werden sollte, ohne Eltern aus seiner Heimat nach Deutschland. Studium u.a. der Sozialwissenschaften und der Visuellen Kommunikation mit Schwerpunkt Film. 

Für seine Dokumentation „Lost Children“ über das Schicksal von Kindersoldaten im Konflikt zwischen ugandischen Regierungstruppen und Rebellen erhielt Ali Samadi Ahadi 2006 den Deutschen Filmpreis. 2009 legte Samadi Ahadi seine Culture-Clash-Komödie „Salami Aleikum“ vor, mit der er unter anderem den Preis der deutschen Filmkritik als „Bestes Spielfilmdebüt“ und den NDR-Filmpreis für den Nachwuchs beim 20. Internationalen Filmfest Emden-Norderney gewann. 2010 folgte die Fernsehdokumentation „Iran: Elections 2009“ über die Proteste nach den iranischen Präsidentschaftswahlen 2009, für die er 2011 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Unter dem Titel „The Green Wave“ kam 2011 eine 80-minütige Fassung des Films in die Kinos und lief beim Sundance Film Festival im Wettbewerb „World Cinema Documentary“. Sein jüngster Film, die Komödie „Die Mamba“ kam 2014 in die Kinos.

 

 

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