Walid Raad

Visueller Künstler

Geboren 1967 im Libanon; lebt in New York.

Visueller Künstler und außerordentlicher Professor für Kunst an der Cooper Union New York. Zu Raads Arbeiten gehören „The Atlas Group“, ein fünfzehn Jahre (von 1989 bis 2004) andauerndes Projekt zur zeitgenössische Geschichte des Libanon sowie die noch laufenden Projekte „Scratching on Things I Could Disavow A History of Art in the Arab World“ und „Sweet Talk: Commissions“ (Beirut). Zu Raads Buchpublikationen zählen: “The Truth Will Be Known When The Last Witness Is Dead”, „My Neck Is Thinner Than A Hair”, “Let’s Be Honest”, „The Weather Helped” und „Scratching on Things I Could Disavow”.

Raads Werke wurden ausgestellt in der Kunsthalle in Zürich, in London, beim Festival d’Automne in Paris, beim Kunsten Festival des Arts in Brüssel, bei der Documenta 11 und 13 in Kassel, auf der Biennale in Venedig , im Hamburger Bahnhof in Berlin bei Homeworks in Beirut und in zahlreichen weiteren Museen und Veranstaltungsorten in Europa, im Mittleren Osten und in Amerika. Bis September 2014 sind seine Arbeiten im Carreé d'Art, dem Museum der Zeitgenössischen Künste in Nîmes zu sehen.

Walid Raad ist Preisträger des Hasselblad Award (2011). 2009 erhielt er das Guggenheim Stipendium, 2007 den Alpert Award in Visual Arts und den Fotografie-Preis der Deutschen Börse, sowie 2005 den Camera Austria Award.

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